Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
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Jahrhundert wird der idyllische Tagesanfang eines Landarbeiters geschildert, zu dem ein Frühstück aus Brot und Moretum gehört, einer Paste aus Knoblauch, Käse und Kräutern. In der gehobenen römischen Küche spielte Knoblauch dagegen keine oder nur eine untergeordnete Rolle: In der Rezeptsammlung De re coquinaria (3. oder 4. Jahrhundert) wird er nur zweimal erwähnt: einmal für eine Sülze, dann für eine Heilmittel gegen Magenverstimmung.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Mittelalter === In der späten Antike und im Mittelalter wurde Knoblauch (lateinisch mit allium oder allium domesticum bezeichnet) aus humoralpathologischer Perspektive unter anderem für Phlegmatiker und Menschen mit „kalten Magen“ empfohlen. Knoblauch wurde seit dem Mittelalter durch den Anbau in Klöstern verbreitet. In dem vermutlich Ende des achten Jahrhunderts von Karl dem Großen erlassenen Capitulare de villis wird der Knoblauch (in Kapitel 70) unter den zu kultivierenden Nutzpflanzen genannt. Die Empfehlungen von Dioskurides blieben für das gesamte Mittelalter maßgeblich, wo etwa Bisswunden durch Hunde oder Schlangen, Haarausfall, Zahnschmerzen, Hautausschläge, Lungenleiden oder Menstruationsstörungen damit behandelt wurden. Da Knoblauch (wie Theriak) auch gegen Vergiftungen eingesetzt wurde, ist er auch Bauerntheriak genannt worden. Ein eher magisch anmutendes Verfahren zur Zahnschmerzlinderung wird im Circa instans Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnt, das auf die Pulsader gelegte gestampfte Knoblauchknollen empfiehlt. Auch in der angelsächsischen Medizin fand Knoblauch (garleac) Verwendung.
Quellen: de.wikipedia.org
== Aberglaube == Knoblauch wurde in der Türkei, in Jerusalem, „bei den Arabern“, in Griechenland und in Ägypten als Abwehr gegen den „bösen Blick“ verwendet, genaue zeitliche Angaben darüber fehlen in der zitierten Quelle jedoch. Im persischen Volksglauben wird Knoblauch in zahlreichen Formen verwendet, Knoblauch wird in verschiedenen Erzählungen als Kette um den Hals getragen, um Vampire abzuwehren.
Quellen: de.wikipedia.org
== Trivialnamen == Die deutsche Bezeichnung „Knoblauch“ (älter auch knobloch) leitet sich vom althochdeutschen Wort klioban (= „spalten“) ab; im Mittelalter nannte man den Knoblauch nach diesem Wort chlobilou oder chlofalauh und klobelouch, bezogen auf das „gespaltene“ Aussehen seiner Zehen (siehe heute noch die Bezeichnung „Klauen“ bei Tieren). Weitere, zum Teil nur regional gebräuchliche Bezeichnungen für den Knoblauch, der lateinisch meist allium (gelegentlich auch scordon oder – als wildwachsende Sorte angesehen – scordeon) genannt wurde, sind oder waren: Chlobaloch (althochdeutsch), Chlobeloch (althochdeutsch), Chlobelouch (althochdeutsch), Chlofolouch (althochdeutsch), Chloviloich (althochdeutsch), Chlovolouch (althochdeutsch), Chnobeloch (althochdeutsch), Chnobleich (althochdeutsch), Clovalouch, Clovelouch, Gruserich (Nordfranken), Klobelouch (mittelhochdeutsch), Kloblauch (mittelhochdeutsch), Kloblouch (mittelhochdeutsch), Kloflok (mittelniederdeutsch), Kluflock (mittelniederdeutsch), Knabelach (mittelhochdeutsch), Kniuwleng (Siebenbürgen), Knobel (Schwaben), Knobelouch (mittelhochdeutsch), Knoblech (Kanton Aargau, Kanton Graubünden), Knoblecht (St. Gallen), Knobleig (Siebenbürgen), Knoflak (Göttingen), Knoufl (Hianzisch), Knofi (Österreich), Knuewelek (Luxemburgisch), Knuflak (Göttingen), Knufflóek (mittelniederdeutsch), Knuflock (Pommern, Mecklenburg, Bremen), Knuftlók (mittelniederdeutsch), Kruftlók (mittelniederdeutsch) und Look (Altmark). Wilder Knoblauch (lateinisch allium agreste) ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Bärlauch.
Quellen: de.wikipedia.org
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